So berichtet die Daily Mail aus England, dass Todt in dem Schreiben als Antwort auf die Fragen der sieben Teams (alle ohne Ferrari-Motor) zudem geschrieben haben soll, dass er sich mit Formel-1 Boss Chase Carey dazu abgestimmt habe – was Carey jedoch (bisher) abgestritten hat. So hatte Carey selbst zu Protokoll gegeben, dass er und seine Kollegen von Liberty Media „keinen Anteil“ an der Untersuchung, ihren Ergebnissen oder der Einigung zwischen Ferrari und der FIA hatten.

Die Antwort von Todt dürfte bei allen nicht von Ferrari angetriebenen Teams, der sogenannten „Gang of Seven“, nicht gerade für Freude gesorgt haben. Es ist zu hören, dass die Teams sich nun weiter beraten werden, wie sie in der Sache vorgehen werden.

Eine Disqualifikation Ferraris wäre für die anderen Teams unter anderem deswegen so interessant, weil dadurch die Preisgelder der Saison 2019 neu verteilt würden und einige Teams dabei viele Millionen mehr erhalten würden.